SOLIDARITÄT MIT DEM STREIK DER BUSFAHRER*INNEN

Vom 18.03.26 bis 21.03.26 streiken in Dachau unsere Kolleg*innen, die uns sonst jeden Tag von früh bis spät im Bus fahren. Sie kämpfen für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.

Hoffentlich sind Sie ebenso der Meinung, dass sich etwas ändern muss, wenn man nach der Arbeit so kaputt ist, dass man die Freizeit gar nicht mehr nutzen kann. Wir Beschäftigte aus dem Klinikum Dachau kennen das nur allzu gut. Auch wir kämpfen gerade für bessere Arbeitsbedingungen und wir unterstützen unsere Kolleg*innen voll und ganz. Wenn Arbeit kaputt macht, dann ist die Arbeit ein Problem.

Viele Dinge werden einfach vorausgesetzt 

Dass wir jederzeit mit dem Bus fahren können, dass wir Tag und Nacht in ein Krankenhaus gehen können, dass unsere Kinder im Kindergarten versorgt sind.

Wir tragen dazu bei, dass diese Gesellschaft am Laufen gehalten wird. Wir sind klar gegen Kürzungen und Einsparungen in der öffentlichen Versorgung – oder dass damit Profite gemacht werden. Dass Politik und Unternehmen behaupten, wir sollten mehr leisten. Das sagt nur jemand, der keine Ahnung von unseren Jobs hat. Und denen wir egal sind.

Seien Sie darauf wütend und nicht, weil kein Bus fährt. Seien Sie schon gar nicht wütend auf die Streikenden. Denn sie kämpfen für uns alle.

Für die Busfahrer*innen

  • Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich
  • Vergütung der Wegezeit
  • Erhöhung der Mindestruhezeit
  • TVAöD für Auszubildende

Für uns Alle – Kliniken, Kindergärten, Strom, Wasser, Nahverkehr in öffentlichen Besitz. Konzerne raus aus der öffentlichen Versorgung!

Egal wo wir herkommen. Wir halten zusammen

Solidarität in und außerhalb der Betriebe

Schließen wir uns zusammen. Finden wir am Ende eine bessere Gesellschaft für Alle


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Schlagwörter: